BMW enthüllt den brandneuen iX3 als mutigen Schritt in die elektrische Zukunft

04-08-2025
J. Groot
BMW enthüllt den brandneuen iX3 als mutigen Schritt in die elektrische Zukunft
BMW
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Die Automobilwelt hat ihre Momente – leise Wellen, die sich zu gewaltigen Wellen entwickeln. Und am 5. September wird BMW erneut für Aufsehen sorgen. Auf der IAA Mobility in München enthüllt der deutsche Automobilhersteller endlich den neuen iX3. Auch wenn der Name bekannt klingt, handelt es sich hier nicht nur um ein Upgrade, sondern um einen Neustart.

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Lassen wir den Pressemitteilungston beiseite und kommen wir zum Kern dessen, was Branchenbeobachter für Aufsehen sorgt. BMW-Chef Oliver Zipse ließ nebenbei eine Statistik fallen, die vielleicht übersehen wurde: Der neue iX3 soll nur 15 kWh pro 100 Kilometer verbrauchen. Das ist ein großer Sprung nach vorn im Vergleich zum älteren Modell G08, das zwischen 18,5 und 18,9 kWh lag. Gar nicht schlecht – vor allem, wenn man bedenkt, dass das neue Modell nicht nur einen Motor hat. Es setzt voll auf zwei Motoren und den Allradantrieb xDrive – etwas, das das Vorgängermodell nicht hatte. Mehr Gewicht, mehr Leistung und trotzdem weniger Verbrauch? Genau diesen Fortschritt wünschen sich Elektroautofahrer.

Und das Gewicht? Ja, es steigt. Inoffizielle Zahlen deuten darauf hin, dass das Gewicht bei 2.285 kg liegen könnte. Das sind rund 100 Kilogramm mehr als bisher. Doch das Mehrgewicht ist nicht nur Ballast, sondern auch auf eine deutlich größere Batterie zurückzuführen. Der alte iX3 hatte einen 74-kWh-Akku. Der neue? Irgendwo im Bereich von 113,4 kWh, wenn die Rechnung auf Basis von Reichweite und Effizienz aufgeht.

Bei dieser Reichweite wird es noch interessanter. BMW verspricht bis zu 800 Kilometer (fast 500 Meilen) WLTP-zertifizierte Reichweite. Selbst unter realistischeren EPA-Bedingungen peilen sie 645 Kilometer an. Und im chinesischen CLTC-Testzyklus – der bekanntermaßen etwas großzügiger ist – sind es 900 km. Solche Zahlen klangen früher futuristisch. Jetzt sind sie fast in Reichweite.

Aber es geht nicht nur darum, eine größere Batterie einzubauen und fertig. Der neue iX3 basiert auf der sogenannten „Neuen Klasse“-Plattform von BMW – einer kompletten Neuausrichtung der Elektroauto-Philosophie. Dazu gehören Batterietechnologie der sechsten Generation, eine höhere Energiedichte und Motoren, die weniger Strom verschwenden. Aber auch weniger offensichtliche Dinge: ein aerodynamischeres Design (20 % besserer Luftwiderstand), überarbeitete Bremssysteme für Elektroautos und eine Software unter der Haube, die 400-Kilowatt-Ladevorgänge bewältigt. Das bedeutet 350 Kilometer Reichweite in nur 10 Minuten an einer Schnellladestation. Einfach einen Kaffee trinken und schon kann es weitergehen.

Zipse nannte dies den „Maßstab der Branche“. Es mag nach Marketing-Geschwätz klingen, aber wenn man sich die technischen Daten genauer ansieht, ist er vielleicht nicht der Einzige.

Und das ist erst der Anfang. BMW hört mit diesem SUV nicht auf. Als Nächstes folgt die i3 Limousine, die 2026 auf den Markt kommt, gefolgt von weiteren Modellen der Neuen Klasse bis 2028. Auch die Großen – X5, X6 und X7 – bleiben nicht zurück. Sie bleiben der aktuellen CLAR-Plattform treu, übernehmen aber die gleichen Batterien und Motoren der nächsten Generation. Sogar der einstmals spritfressende ALPINA wagt sich in die Welt der vollelektrischen Fahrzeuge und arbeitet an Elektroversionen des i7 und X7.

Auch MINI und Rolls-Royce bleiben nicht untätig. Auch dort ist die Technologie der Neuen Klasse auf dem Weg. Was BMW mit dem iX3 macht, ist also nicht nur ein Auto – es ist ein Signal. Ein Signal, dass die nächste Ära nicht erst kommt. Sie ist bereits da.

Am 5. September wird der iX3 enthüllt. Aber nach allem, was wir bisher erfahren haben, ist dies keine Enthüllung – es ist eine Revolution.